Mein guter Vorsatz 19 Wochen später

Insgesamt hat meine Social-Media-Diät funktioniert. Nicht so umfassend wie erhofft, aber deutlich besser als befürchtet.

Zu Beginn dieses Jahres nahm ich mir vor, weniger Zeit in die sozialen Netzwerke zu stecken.

Damals schrieb ich, ich würde:

* mein Facebook-Profil deaktivieren [*]

* die sozialen Medien lediglich als Zweitmedium nutzen.

* hauptsächlich auf meiner eigenen Plattform veröffentlichen: daniel.fallenste.in

* hauptsächlich über E-Mail kommunizieren: daniel@fallenste.in

Mein guter Vorsatz

Nach neunzehn Wochen kann ich sagen, was davon gut funktioniert hat – und was nicht.

Ziehen wir also Bilanz…

… mein Facebook-Profil deaktivieren

Das hat leidlich gut geklappt. Das Facebook-Profil blieb aktiviert, weil es für Freunde und Familie der einfachste Weg zur Kontaktaufnahme war.

Dennoch habe ich mich von der Sucht befreit, ständig nachzusehen, was es neues auf Facebook gibt. Ich habe sowohl die Facebook-App als auch den Facebook-Messenger von meinem Smartphone geworfen. Das ist ein Schritt, den ich nicht bereut habe.

Statt über einer Stunde täglich zuvor, verbringe ich in diesem Jahr kaum fünf Minuten pro Tag auf Facebook, in denen ich Nachrichten beantworte, nach  interessanten Terminen schaue und Links zum späteren Lesen abspeichere. Und ich habe nicht das Gefühl, mir entginge etwas substantielles.

Die Smartphone-Apps von Facebook bleiben weg.

… die sozialen Medien lediglich als Zweitmedium nutzen.

Das ging in die Hose. Ich habe meinen Twitter- und meinen Instagram-Account deutlich intensiver genutzt. Twitter für kurze Meinungsäußerungen und Linkhinweise, Instagram für Fotos.

Daran möchte ich prinzipiell nichts ändern. Es funktioniert.

… hauptsächlich auf meiner eigenen Plattform veröffentlichen: daniel.fallenste.in

Auch das funktionierte nicht, wie man auch am vorhergehenden Punkt sieht.

…hauptsächlich über E-Mail kommunizieren

Hier bin ich sehr zufrieden. Meine Kommunikation (sofern ich sie selbst anstoße), wickele ich zum größten über E-Mail ab. Hier verlasse ich mich auf fastmail.com, einen unabhängigen Dienstleister, bei dem ich schon seit Jahren gerne zahlender Kunde bin. Auf meinen genutzten Geräten (Mac, iPhone, iPad…) ist die E-Mail-Anwendung Spark.

Fazit

Insgesamt hat meine Social-Media-Diät funktioniert. Nicht so umfassend wie erhofft, aber deutlich besser als befürchtet.

Mein Facebook-Profil werde ich doch nicht deaktivieren. Es wird einfach zu einer Zweitverwertungsstelle für meine Instagram-Fotos und Twitter-Links.

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