Making a Monster

Brendan O’Neill in Spiked über Tommy Robinson und die Ursachen der Popularität des Rechtspopulisten:

«The truth is the Tommy Robinson phenomenon is a product not of too much liberty, but of too much censorship. It is the cultural elite’s cowardly instinct to chill open discussion about issues like Islam, multiculturalism, mass immigration and social tensions that created Tommy Robinson and his various movements, through allowing him to present himself as a seer in a time of silence. If Robinson really is the monster the left claim he is, they are his Dr Frankenstein.»

Feierabendsport Beamtenmikado

Dass Berliner Beamte wegen der anhaltenden Hitze kürzer arbeiten, stört Bernd Matthiess, der im Tagesspiegel kommentiert:

«Denn dort, aktuell in den Berliner Hauptverwaltungen von Wirtschaft, Gesundheit, Arbeit/Soziales, Kultur und Stadtentwicklung, gab oder gibt es hitzefrei ab 14 Uhr, und das ohne Nachholpflicht…»

Zuerst ärgerte ich mich mit Bernd Matthies. Es scheint ja himmelschreiend ungerecht, dass die Beamten sich auf die faule Haut legen dürfen.

Dann besann ich mich. Am beklagenswerten Zustand der Felder Wirtschaft, Gesundheit, Arbeit/Soziales, Kultur und Stadtentwicklung haben die fraglichen Behörden schließlich nichts verbessert, indem sie mehr arbeiten.

Vielleicht bewegt sich ja mal etwas zum Besseren bei Wirtschaft, Gesundheit, Arbeit/Soziales, Kultur und Stadtentwicklung, wenn die Berliner Verwaltungsbeamten weniger tun.

Meinetwegen sollen sie das Jahr freibekommen. Es kann nur besser werden.

Macht hoch die Tür!

Aus der Rubrik: „Freunde verlieren und Leute abschrecken leichtgemacht“: Ich fordere in der WELT, die Wirtschaftsmigration endlich anzuerkennen und zu fördern:

Jene politischen Scharfmacher, die Wirtschaftsmigranten als gefährliche Invasoren oder bemitleidenswerte Mündel verstehen und nicht als vernunftbegabte selbstverantwortliche Menschen, werden jedenfalls niemandem gerecht.

Das ist am Freitag auch im Print zu lesen.